Edle Einfalt, stille Größe

Der Titel dieses Posts stellt ein Zitat Johann Joachim Winckelmanns dar, der als Begründer der klassischen Archäologie gilt. Der im 19. Jahrhundert lebende Schriftsteller und Kunstinteressierte bereiste Italien und Griechenland und fertigte dabei viele Beschreibungen der ihm vorliegenden antiken Funde an; er konzentrierte sich hauptsächlich auf die griechische Plastik. Sein Wirken hatte großen Einfluss nicht nur auf seine Zeitgenossen wie Johann Wolfgang von Goethe oder Friedrich Schiller, sondern auch auf die nachkommenden Generationen.

Das auf ihn zurückgehende Zitat „edle Einfalt, stille Größe“ versucht die Ästhetik griechischer Kunstwerke zu beschreiben; dabei hat das Wort „Einfalt“ die Bedeutung „Einfachheit, Reinheit“. Auch die gegen Ende des 18. Jahrhunderts aufkommende Epoche des Klassizismus (1770 – 1840) orientierte sich an diesem Leitwort. So zeigt in dieser Zeit entstandene Architektur einen einfachen Bau mit griechischen Säulen und hellen Farben, wie dieser kleine Tempel in Greiz, Thüringen.  Der „Gasparinentempel“, wie er genannt wird, wurde 1822 für die Fürstin Gasparine Rohan-Rochefort errichtet und bietet eine wunderbare Kulisse für dieses griechisch inspirierte Outfit!

The title of this post („noble simplicity, quiet grandeur“) represents a quotation by Johann Joachim Winckelmann who is regarded as the founder of classical archeology. He lived in the 19th century; being a writer and an art-interested person he produced many descriptions of the ancient findings available to him while travelling the roads of Italy and Greece. He mainly concentrated on the Greek sculpture. His Ouevre did not only have a great impact on his contemporaries like Johann Wolfgang v. Goethe or Friedrich Schiller but also on subsequent generations.

The saying „noble simplicity, quiet grandeur“, which goes back to J. J. Winckelmann, tries to depict the aesthetics of the Greek artwork. The classicist era (1770-1840) which started to arise about the end of the 18th century also pursued this motto. Thus, the architecture that came into being at that time shows simple structure, Greek columns and bright colours, just like this small temple found in the town of Greiz, Thuringia. The „Gasparine`s Temple“, how it is called, was built in 1822 for the countess Gasparine Rohan-Rochefort and makes a beautiful background for this Hellenic-inspired outfit!

Kleid/dress: Asos
Schuhe/shoes: miu miu
Ring/ring: brought from Italy

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2 Kommentare

  1. Hey,
    echt schön das Outfit und die Frisur mit dem geflochtenem Zopf steht dir auch super 🙂
    Ich hoffe dein blog erreicht bald viele viele Leser 🙂
    Viel Erfolg! Ich werd öfter mal vorbei schauen.

    liebe grüße

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